Donnerstag, 26. September 2019 – 19:30 Uhr

Rüdiger Nehberg – Live

Querschnitt durch ein aufregendes Leben

in voller Länge (2.5h) ausser Konkurrenz

Rüdiger Nehberg berichtet von seinem Leben, das inspirierender und abenteuerlicher nicht sein könnte. Von haarsträubenden Survival-Trainings bis hin zum Kampf gegen das Verbrechen der Weibliche Genitalverstümmelung erzählt er von Begebenheiten, die seinen Zuhörern die Sprache verschlagen. Erlebnisse und Bilder zwischen Witz und Schock, zwischen Steinzeit und Gegenwart, Bilder von Freiheit und Gefangenschaft, Leben und Tod.

ACHTUNG! Dieser Vortrag ist für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet!

Seine Biografie macht sprachlos. Erstbefahrung des Blauen Nil, Durchquerung der Danakil-Wüste in Äthiopien, 700-Kilometer-Wettmarsch gegen einen Ureinwohner in Australien, 18 Jahre langer Einsatz für das Überleben der Yanomami-Indianer im brasilianischen Regenwald; ein Projekt, für das er allein den Atlantik auf einem Baumstamm überquerte, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Mit seiner Menschenrechtsorganisation „TARGET“ kämpft er seit 20 Jahren gegen Weibliche Genitalverstümmelung und bringt dafür höchste islamische Autoritäten an einen Tisch.

Wo Naturschutz und Menschenrechte mit Füssen getreten werden, wo Geschundene dieser Welt Hilfe brauchen, wo die Grenzen von Mut, Selbstvertrauen und Zivilcourage getestet werden, da wird Rüdiger Nehberg aktiv. Sein Vortrag vermittelt dem Publikum, dass sich niemand für zu gering halten sollte, Unmögliches Wirklichkeit werden zu lassen. Er spricht nicht nach Politiker-Art, sondern in bewährter „Sir Vival“-Manier: Unkonventionell, gegen den Strom, wider allem Zeitgeist und mit ansteckender Begeisterung.

Rüdiger Nehberg

Rüdiger Nehberg, der in Europa die Survivalbewegung gründete, begab sich mit Neugier auf die Welt und der Freude am Risiko auf unzählige Reisen. Dabei lernte er von Eingeborenen, Fischern, Indianern, Buschleuten. Rüdiger Nehbergs Abenteuer erhielt unerwartet einen Sinn, als er Augenzeuge des drohenden Völkermordes an den Yanomami-Indianern in Brasilien wurde. Plötzlich waren die Reisen nicht mehr reiner Selbstzweck, sondern Engagement für Bedrohte, für solche, die zu schwach sind, sich gegen politische Willkür und Mord zur Wehr zu setzen. Die 18 Jahre währende Begegnungen mit den Yanomami-Indianern, krempelten sein Reise- und Konditorleben um. Weg von den Torten, hin zu den Torturen. Nach dem Frieden für die Yanomami brachten ihn seine Erfahrungen mit den Wüstenvölkern zur höchsten Lebenserfüllung: Der Einsatz gegen das Verbrechen Weiblichen Genitalverstümmelung. Von Anfang an war die Strategie die, diesen Feldzug unkonventionell und wider den Zeitgeist mit einem ganz besonderen Partner zu führen: dem Islam!

zurück